Unsere Tipps der Woche

Im Sommer ist nichts los? Von wegen! Wir zeigen Euch die Pfade zu spannenden Veranstaltungen in Dresden.

Montag, 3.8.

Letzter Tag der Einreichfrist für den Deutschen Multimediapreis mb21. Junge Menschen bis 25 können bis zu drei ihrer digitalen Projekte, dieses Mal unter dem Motto Glow, einreichen und damit Geld- oder Sachpreise abräumen. Im November gibt es beim zugehörigen Festival die Ergebnisse zu sehen und die Preisträger:innen werden gekürt.

Auch heute: offenes Plenum von Widersetzen Dresden um 18 Uhr im Volkshaus.

Dienstag, 4.8.

Der Verein Gerede bietet Termine zum gemeinsamen Deutschlernen an. Los geht es heute um 18 Uhr, den Ort und weitere Infos bekommt Ihr nach der Anmeldung per Mail an deutschlernen@gerede-dresden.de.

Die Evangelische und die Katholische Studierendengemeinden Dresden laden heute um 19 Uhr zum Mitbring-Spieleabend in die Liebigstraße 30 ein.

Mittwoch, 5.8.

Im Medizinisch-Theoretischen Zentrum an der Uniklinik (Hörsaal 1) geht es heute von 16.30 bis 18.30 Uhr um die Klimakrise und wie sie die Arbeit im Gesundheitswesen verändert.

„Nice to meet you!“, heißt es heute wieder im Deutschen Hygiene-Museum Dresden, wenn Ihr ab 19 Uhr gemeinsam mit alten und neuen Bekannten die Sonderschau „Große Gefühle“ besucht. Die Mitmachausstellung, die tagsüber vor allem von Kindern bevölkert wird, gehört an diesem Abend mal den Erwachsenen, um selbst Freude, Trauer, Ekel, Angst, Überraschung oder auch Wut zu erkunden. Die Teilnahme ist kostenfrei, aber Ihr müsst Euch anmelden und ein Museumsticket erwerben.

Außerdem: offenes Treffen von Tolerave zur nächsten Tolerade um 17 Uhr im Alaunpark (am gepflasterten Platz) und ein Salon zur Wirkung von Kunst auf unseren Körper in der Motorenhalle des riesa efau – ab 19 Uhr und bei freiem Eintritt (Spenden willkommen).

Donnerstag, 6.8.

Im Zentrum für Baukultur Sachsen (ZfBK) im Kulturpalast wird heute die Ausstellung „Platz finden. Zur Sichtbarkeit jüdischen Bauens in Sachsen“ eröffnet. Ab 19 Uhr sprechen Juliane Naumann, Geschäftsführerin des ZfBK, Ekaterina Kulakova vom Landesverband Sachsen der jüdischen Gemeinden sowie Co-Kurator Torsten Birne.

Auch heute, aber schon von 13 bis 18 Uhr im Fritz-Förster-Bau der TU Dresden: der offene Schreibraum Extended, bei dem Ihr Fragen an Schreib-Peer-Tutor:innen loswerden könnt. Anmeldung über OPAL.

Freitag, 7.8.

Im Rahmen der Ausstellung „Sieben Sünden. Kunst zwischen Versuchung und Widerstand“, die noch bis zum 6. September im Archiv der Avantgarden im Blockhaus zu sehen ist, gibt es heute ein weiteres Filmscreening in der kooperierenden Filmgalerie Phase IV. Ab 22 Uhr heißt es „Das große Fressen“, und zwar bis zum Tode. Der Skandalfilm aus den 70ern ist Marco Ferreris Form der Kritik am sinnentleerten Konsumismus und damit wohl aktuell wie eh und je. Der Eintritt ist frei.

Livemusik von drei Singer-Songwriter:innen aus Leipzig und Dresden bekommt Ihr heute schon um 20 Uhr in Zilles Anker auf die Augen und Ohren. Eintritt auf Spendenbasis.

Samstag, 8.8.

Die nächste Prüf-Demo, die auf die Prüfung rechtsextremer Parteien aufmerksam machen will, steht auf dem Programm: Start um 14 Uhr auf dem Theaterplatz.

Unter dem Titel „Surfaces“ zeigt die Fotografin Deborah Rahel Renger ab heute ihre Arbeiten im Hole of Fame. Vernissage um 18 Uhr, danach sind die Werke bis 21. August ebendort zu sehen. Zur Eröffnung gibt es Livemusik.

Die Saloppe Dresden wird 250 Jahre. Könnt Ihr nicht glauben? Dann geht doch heute Abend selbst vorbei (bis 21 Uhr Eintritt frei) und feiert bei Musik in der Schwitzhütte oder auf den Kopfhörern mit!

Sonntag, 9.8.

In dem gläsernen Pavillon vor dem Stadtmuseum Dresden entsteht nach wie vor eine neue Tora-Rolle, die nur von ausgebildeten Schreiber:innen erstellt werden darf. Mehr über den Prozess erfahrt Ihr heute um 14 Uhr bei einer etwa 35-minütigen Führung durch die Kuratorin Jahna Dahms, auch die Schreiberin ist anwesend. Die Teilnahme ist kostenfrei. Schon am Mittwoch (5.8., 17 Uhr) gibt es eine letzte Führung durch die Sonderausstellung „Weltlinien der Schrift. Der Maya-Codex und eine Torah für Dresden“ in der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden.

Text: Nadine Faust

Foto: Amac Garbe

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