Der Sommer kommt wieder zurück, der Palaissommer endet, doch deswegen wird es nicht weniger erlebnisreich. Wir zeigen Euch, was man in Dresden auch bei Hitze gut machen kann.
Montag, 27.7.
Wer im heimischen Wohnzimmer vor einer leeren Seite sitzt, begibt sich um 19.30 Uhr in die Mora Bar (Louisenstraße 77). Denn bei „Shut up & Write“ schreibt Ihr in Gesellschaft anderer an Euren literarischen Projekten. Die Dauer ist dabei auf eine Stunde begrenzt, danach kann geplaudert werden.
Dienstag, 28.7.
Die Jury der Ostrale könnt Ihr von heute bis zum Donnerstag erleben. Im Sitz der Schneider + Partner Beratergruppe (Lortzingstraße 37) findet von 10 bis 18 Uhr die „Öffentliche Jurysitzung“ zur Ausstellung statt. Das diesjährige Thema ist „Artikel Fünf“. Um Anmeldung wird gebeten.
Auf dem Vorplatz der Scheune (Alaunstraße 36-40) wird ab 19.30 Uhr wieder Tango getanzt. Um 18.30 Uhr gibt’s eine Einführung, eine Stunde später wird gegroovt, was der Boden hergibt.
Mittwoch, 29.7.
Im Zentrum für Baukultur (Schlossstraße 2) gibt es um 18.30 Uhr einen Vortrag zum Thema „Carolabrücke 3.0 | Das Experten-Gremium stellt seine Empfehlung vor“. Geladen sind der Vorsitzende des Experten-Gremiums, Prof. Dr.-Ing. Steffen Marx, Professur für Massivbau an der Fakultät Bauingenieurwesen der TU Dresden, und ein Mitglied des Expertengremiums, Prof. Dipl.-Ing. Thomas Will, Architekt und Denkmalpfleger, Professur em. für Denkmalpflege und Entwurf an der Fakultät Architektur und Landschaft der TU Dresden. Erfahrt, welcher Vorschlag die Gruppe präferiert, und entdeckt Vor- und Nachteile der jeweiligen Entwürfe!
In der Groovestation (Katharinenstraße 11-13) gibt es um 19.30 Uhr wieder die „Geschichten übern Gartenzaun“. Moderatorin Kaddi Cutz begrüßt zum heutigen Poetry Slam u. a. Ortwin Bader-Iskraut und Aidlin Halimi aus Berlin und Annika Blanke aus Oldenburg. Karten kosten im Vorverkauf 14 Euro zzgl. Gebühren, an der Abendkasse 16 Euro.
Im Blue Note (Görlitzer Straße 2b) hört Ihr ab 20 Uhr das Gershkovich Trio. Dominik Gershkovich am Mikro und Piano, Luca Genze am Bass und Moritz Grosch an den Drums kreieren einen Sound, der zwischen Funk und entspannten Elementen pendelt und die Stimme als zusätzliches Instrument verwendet. Der Eintritt ist frei, um Spende wird gebeten.
Donnerstag, 30.7.
Heute beginnt das Maljamjumble-Festival im objekt klein a (Meschwitzstraße 9). Binnen vier Tagen erlebt Ihr Bauernhof-Flair, viel Kunst, Vorträge und gute Musik. Tickets für das komplette Wochenende kosten ab 55 Euro, für Freitag und Samstag gibt es Tagestickets für 28 Euro, Partytickets (ab 18 Uhr) für 20 Euro, am Sonntag (mit Kunstmarkt) ist der Eintritt frei.
Im Innenhof des Fritz-Förster-Baus (Mommsenstraße 6) diskutiert Ihr ab 18.30 Uhr zur Frage „UNIversal gescheitert?“. Ausgangspunkt ist das gleichnamige Buch der Bildungsforscherin Lisa Niendorf. Dabei geht es im Wissenschaft, Macht und was Studierende brauchen, damit sie unter guten Bedingungen lernen und lehren können.
Im Innenhof des Deutschen Hygiene-Museums (Lingnerplatz 1) wird ab 19 Uhr geschmettert, was das Zeug hält, bei „Karaoke mit Luis La Metta“. Nach einem gemütlichen Kennenlernen werden Noten durch die Gegend geworfen und die Scham gefesselt in eine Ecke gepackt. Um Anmeldung über die Website wird gebeten.
Freitag, 31.7.
Das Gag 18 (Fritz-Löffler-Straße 16) feiert ab 21 Uhr die „Semesterabsch(l)ussparty mit dem CozyCoreClub DJ-Team“. Geboten werden coole Drinks und fetzige Musik.
Samstag, 1.8.
In Chemnitz findet heute die Stadtmeisterschaft im Poetry Slam statt. Im Weltecho (Annaberger Straße 24) treten ab 19 Uhr zahlreiche Künstler:innen gegeneinander an. Karten kosten im Vorverkauf 11,50 Euro normal, sieben Euro ermäßigt.
Sonntag, 2.8.
Im Kraszewski-Museum (Nordstraße 28) geht es ab 15 Uhr um die Rolle des Fernsehens in der späten DDR. Bei „Wie ein Historien-Drama über Preußen zum DDR-Kultfilm aufstieg“ erzählt Euch Dr. Thomas Beutelschmidt etwas über den Film, seine Gestaltung und seine Rolle. Der Eintritt kostet zehn Euro normal, acht Euro ermäßigt. Um Anmeldung beim Besucherservice wird gebeten: 0351 488 7272.
In Meißen lernt Ihr ab 16 Uhr etwas über jüdische Spuren und jiddische Musik in der Stadt. Die „Streifzüge“ verbinden einen Rundgang durch die Altstadt und die Ausstellung „Jüdisches Meißen“ mit einem Konzert Alex Jacobowitz‘, der auf der Marimba spielt. Treffpunkt ist die Frauenkirche (An der Frauenkirche 14). Lernt die Stadt von einer anderen Seite kennen und erhaltet Einblick in ein neues Instrument!
Text: Vivian Herzog
Foto: Amac Garbe