Unsere Tipps der Woche

Die Blätter fallen zwar schon, aber noch ist Sommer. Wir haben trotzdem Tipps zum Studienstart oder wahlweise auch zum Verdrängen der Gedanken daran.

Montag, 22.8.

Die Gesellschaft von Freunden und Förderern der Technischen Universität Dresden vergibt wieder Lehrpreise – und in diesem Jahr auch an studentische Lehr- und Lernformate, womit das studentische Engagement in der Lehre gewürdigt werden soll. 5.000 Euro stehen dafür bereit und bis zum 31. August könnt Ihr Eure Vorschläge einreichen.

Dienstag, 23.8.

Na, während der diversen Shutdowns auch zu viel „Damengambit“ geguckt oder bei Sichtung der „Schachnovelle“ Blut geleckt und das alte Schachbrett entstaubt? Doch Ihr wollt nicht nur online oder gegen Mitbewohner:innen spielen und endlich mal Euer Können an Springer & Co. testen? Dann ist „Chess Fanatics“, das Schnellschachturnier für Nicht-Vereinsspieler:innen im Blechschloss vor der Scheune vielleicht etwas für Euch. Anmeldung vonnöten, Teilnahme gegen ein kleines Hutgeld. Los geht’s um 18 Uhr.

Mittwoch, 24.8.

Nicht nur die Natur leidet unter der Hitze, auch die Kinos darben – es fehlt ihnen an Besucher:innen, wenn diese sich am See im Sand wälzen oder auf den trockenen Elbwiesen hocken. Dabei gibt es in den Kinos nicht nur kühle Getränke, sondern auch klimatisierte Säle und den einen oder anderen sehenswerten Film. In der Schauburg etwa ist heute um 17.15 Uhr die deutsche Komödie „Nicht ganz koscher“ zu sehen, wobei nicht nur zwei Weltreligionen aufeinanderprallen, sondern auch völlig verschiedene Lebenswelten. Vielleicht fällt das Ende etwas kitschig aus, aber ein bisschen rosarote Färberei kann in diesen Tagen auch nicht schaden. Am Abend dann locken diverse Previews von „Die Känguru-Verschwörung“. Noch bekloppter als der Vorgänger, Zitate-Fans kommen hier aber auf jeden Fall auf ihre Kosten. Wer übrigens mit „Die Känguru-Chroniken“ vergleichen will, der suche um 18.45 Uhr das Zentralkino auf!

Donnerstag, 25.8.

Ihr habt eine Zusage bekommen, an der TU Dresden studieren zu können, aber gefühlt noch 1.000 Fragen, für die Ihr keine Ansprechpartner:innen habt? Dann ist der Chat zum Studienstart von Studierenden für zukünftige Studierende vielleicht das Richtige für Euch. Immerhin waren wir alle mal Ersti. Einfach von 14 bis 15 Uhr ohne Anmeldung dem Chat beitreten – oder an einem der anderen Donnerstage bis Ende September. Für ganz konkrete Fragen und Beratungen sind zudem der StuRa und das Studentenwerk für Euch da.

In diesem Studienjahr könnte es sich lohnen, einen BAföG-Antrag zu stellen – auch wenn Ihr bisher nicht gefördert wurdet. Nach der Novelle gibt es nämlich höhere Freibeträge und Bedarfssätze. Das Studentenwerk steht auch hier beratend zur Seite.

Freitag, 26.8.

Schon mal von Incels gehört? Jungen Männern, die unfreiwillig im Zölibat leben und sich online darüber austauschen, ja in Selbstmitleid baden? Beim bühne-Stück „Star to Paradise“ könnt Ihr den Incel Patrick kennenlernen, der in einer Online-Castingshow um den Eintritt ins Paradies kämpft. Heute bis Sonntag jeweils um 20.15 Uhr im Weber-Bau der TU Dresden. Ermäßigt zahlt Ihr drei Euro Eintritt.

Samstag, 27.8.

Der KZ-Komplex Flossenbürg bestand neben dem Hauptlager aus zusätzlichen 78 Außenlagern, die der Münchner Fotograf Rainer Viertlböck in den vergangenen Jahren versucht hat aufzuspüren und fotografisch festzuhalten. Heute ist von den Orten der Vernichtung nur noch wenig zu sehen, was ihnen jedoch nicht ihre grausige Bedeutung nimmt. Eine Ausstellung im Zentralwerk Dresden spürt diesen Orten im Stadtgebiet Dresdens, der Sächsischen Schweiz und Mittelsachsens nach, nimmt aber auch jene in den Blick, die sich hinter der tschechischen Grenze oder in Bayern befinden. Zu sehen ist sie heute von 17 bis 20 Uhr. Am Donnerstag (25.8., 18 bis 20 Uhr) gibt es zudem eine öffentliche Diskussion über die Erinnerungskultur in unserer Stadt.

Sonntag, 28.8.

Kultur am Pavillon gibt es auch diesen Sonntag zwischen 16 und 17 Uhr, wenn das TRIO SCHO „Old Russian Swing“ unterhalb der Albertbrücke auf der Neustädter Seite zum Besten gibt. Es darf getanzt werden! Ist übrigens auch der letzte Abend der diesjährigen Filmnächte, falls Ihr noch ein Freiluft-Erlebnis anschließen wollt. Zu sehen gibt es ab 20.30 Uhr immerhin „Der beste Film aller Zeiten“ mit einem KurzVorFilm, präsentiert vom Filmfest Dresden.

Text: Nadine Faust

Foto: Amac Garbe

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