Unsere Tipps der Woche

Das neue Semester liegt schon wie ein Silberstreif am Horizont, während die Nachwehen des scheidenden Studienhalbjahres noch den allerletzten Nerv rauben. Abhilfe schaffen unsere Wochentipps.

Montag, 18.3.

Heute ist Equal Pay Day. Dieser Tag markiert symbolisch den Unterschied bei der Bezahlung von Männern und Frauen in Deutschland. Denn während Männer seit dem 1. Januar für ihre Arbeit entlohnt werden, erhalten Frauen prozentual umgerechnet erst ab heute ihr Entgelt. Zeit, das zu ändern! Von 14 bis 18 Uhr könnt Ihr deshalb im Neuen Rathaus die Inhalte der 1. Langen Nacht der Frauen* 2020 erarbeiten. Außerdem zeigt das Programmkino Ost um 19.30 Uhr den Film „Hidden Figures – Unbekannte Heldinnen“, der offenlegt, dass afroamerikanische Mathematikerinnen maßgeblich am Erfolg der USA beim Wettrennen ums All beteiligt waren.

Dienstag, 19.3.

Es gibt wieder spannendes Filmmaterial in den Dresdner Kinos. In „Lampenfieber“ beispielsweise sehen wir Kindern und Jugendlichen dabei zu, wie sie sich ins Junge Ensemble des Berliner Friedrichstadt-Palastes kämpfen und ihre Träume verwirklichen. Mit „The Sisters Brothers“ gibt es einen Western, gedreht von einem Franzosen und co-produziert in fünf Ländern. Klingt sperrig, ist aber sehr unterhaltsam. John C. Reilly, Joaquin Phoenix und Jake Gyllenhaal tragen dazu bei. Ähnlich blutrünstig, aber etwas moderner kommt „Hard Powder“ daher. Der norwegische Regisseur Hans Petter Moland hat damit seinen Film „Einer nach dem anderen“ von 2014 für den amerikanischen Markt selbst neu verfilmt und dafür Liam Neeson ins Boot geholt. Wer es dann doch etwas tiefgründiger mag, dem sei zuletzt noch „Kirschblüten & Dämonen“ von Doris Dörrie empfohlen. Der Nachfolger von „Kirschblüten – Hanami“ schreibt die Geschichte der Familie rund um Trudi und Rudi fort. Bittersüß.

Mittwoch, 20.3.

Wenn Schnee, Sturm und Eis langsam den ersten Bienchen und Blümchen Platz machen, wird das Fahrrad wieder zum beliebten Transportmittel. Wer es entstaubt und fahrtüchtig gemacht hat, möchte das gute Stück aber auch gern behalten. Dafür kann eine Fahrradcodierung beim ADFC Dresden sorgen, die ab heute bis Ende Oktober alle zwei Wochen möglich ist. Von 17 bis 19 Uhr auf dem Bischofsweg 38. Neben dem Fahrrad bitte Eigentumsnachweis und Personalausweis mitnehmen! Kostenpunkt: sieben Euro, für Mitglieder des ADFC zwei.

Donnerstag, 21.3.

Seit über zehn Jahren erforscht das Daphne-Projekt die Provenienz der Kunstgegenstände der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Dazu stehen die Dresdner Museumsfachleute mit Kolleg*innen aus Deutschland und den USA im Kontakt und treffen in dieser Woche in einem Austauschprogramm in Dresden aufeinander. Um auch die Bürger*innen über den NS-Kunstraub zu informieren, gibt es zwei kostenfreie öffentliche Veranstaltungen. In der Fürstengalerie des Residenzschlosses geht es heute um 19 Uhr um „Raub und Restitution der Sammlung Gustav und Victor von Klemperer“. Am Freitag (9 bis 13 Uhr) folgt ein Kolloquium im Hans-Nadler-Saal. Um Anmeldung per Mail an FwK@skd.museum wird gebeten.

Freitag, 22.3.

Junge Frauen mit Abi in der Tasche können im August und September an der TU Dresden ein Ingenieursstudium ausprobieren. „tryING“ heißt das Format, für das sich die Frauen bis 15. Juli anmelden können. Die Teilnahmegebühr von satten 340 Euro wird nach Bewerbung möglicherweise von einem Stipendium abgedeckt. Also traut Euch!

Samstag, 23.3.

Die dresdner schmalfilmtage feiern in diesem Jahr ihre 20. Auflage. Am Festivalsamstag kommen nicht nur die Kleinen beim Kinderprogramm auf ihre Kosten, sondern vor allem Schmalfilmenthusiasten und Geschichtsfreunde. Um 19 Uhr gibt es in der Motorenhalle Filme zu 30 Jahre Mauerfall zu sehen, um 20.30 Uhr folgt der Internationale Wettbewerb Super 8/16 und um 22 Uhr tauchen Besucher*innen in den Sozialistischen Underground ein. Karten gibt’s ab fünf Euro.

Sonntag, 24.3.

Lust, hinter die Kulissen eines Filmfestivals zu schauen? Das Neiße Filmfestival sucht für seine 16. Ausgabe Anfang Mai noch ehrenamtliche Helfer*innen, die sich über eine kostenlose Festivalakkreditierung und ein T-Shirt freuen können.

Text: Nadine Faust

Foto: Amac Garbe

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