Unsere Tipps der Woche

In Dresden tut sich was, auch in dieser Woche. Wir haben Euch ein paar spannende Veranstaltungen herausgesucht.

Montag, 11.9.

„Es ist nicht vorbei“, sagt das Kunsthaus Dresden und meint den globalen Uranbergbau. Und das passiert nicht nur in Tansania oder Niger, sondern auch hier in Sachsen. Das Kunsthaus hat deswegen in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen – Weiterdenken und uranium-network.org Vorträge und die Diskussion zum Thema organisiert und lädt um 19 Uhr dazu ein. Denn die Gewinnung des Rohstoffs ist nur der Anfang. Es folgen Atomkraftwerke, Atomwaffen und Atommüll.

Dienstag, 12.9.

Am Dresdner Hauptbahnhof soll eine Fahrradparkstation entstehen – und Architekturstudierende der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Dresden konnten ihre Ideen dafür in Entwürfen umsetzen. Diese werden bis Ende der Woche in der Mall des World Trade Centers ausgestellt – und mit etwas Glück bei den Plänen der Stadt auch berücksichtigt.

Das Zentralwerk in Pieschen geht weiter der Vergangenheit des eigenen Geländes nach. Denn: Das Goehle-Werk, in dessen ehemaligen Gebäuden das Zentralwerk beheimatet ist, war in der NS-Zeit ein „Rüstungsort mitten in der Stadt“. Im Gemeinschaftshaus des Zentralwerks diskutieren ab 19 Uhr: Jens Wehner vom Militärhistorischen Museum der Bundeswehr, Wolfgang Wimmer vom Zeiss Archiv Jena sowie Rainer Karlsch vom Institut für Zeitgeschichte München-Berlin.

Mittwoch, 13.9.

Wie klingt Demokratie? Dieser Frage kann man am Mittwoch ab 19.30 Uhr im Lichthof des Albertinums nachgehen. Denn Auditivvokal Dresden lädt zu „Vox Populi!? – Der Klang der Demokratie“. Diese „BürgerSingStunde“ bietet nicht nur zeitgenössische Vokalmusik mit politischen Texten, sondern auch Gelegenheit, sich einzubringen. Klingt kryptisch, aber spannend.

Donnerstag, 14.9.

Ist Sachsen anders? Erwecken die Medienberichte einen falschen Eindruck oder ist der Freistaat wirklich besonders anfällig für neonazistische, radikale und rechtspopulistische Bewegungen? Das diskutieren FAZ-Korrespondent Stefan Locke und Dr. Justus H. Ulbricht vom Dresdner Geschichtsverein ab 18 Uhr in der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung.

Freitag, 15.9.

In der ALTANA-Galerie im Görges-Bau der TU Dresden wird um 19 Uhr die Ausstellung „Remembering the Future“ eröffnet. Die Schau entstand in Kooperation mit der Galerie Ursula Walter und Studierenden der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Künstler haben sich dabei mit den Materialsammlungen der Universität auseinandergesetzt. In der Galerie Brühlsche Terrasse und der Galerie Ursula Walter wird schon am Donnerstag eröffnet, um 18 und 20 Uhr.

Samstag, 16.9.

In der Volkshochschule Dresden werden am Samstag Brückenbauer ausgebildet, und zwar für Integration. Von 10 bis 19 Uhr geht es um Asylverfahren, Konflikte in der interkulturellen Arbeit, Moderationstechniken und mehr. Eine Anmeldung ist ratsam.

Bis 1 Uhr in der Nacht Eintritt in etwa 50 Dresdner Museen? Für ermäßigte 9 Euro inklusive Ticket für Bus und Bahn? Dann kann nur Museumsnacht sein. Neben den vielen Ausstellungen gibt es ab 18 Uhr auch Führungen und andere Aktionen für lau. Und man kann neben den Staatlichen Kunstsammlungen und dem Hygiene-Museum auch mal wieder andere Häuser der Stadt erkunden. Das Schulmuseum mit seinen verschiedenen Themen-Klassenzimmern in der Seminarstraße zum Beispiel. Die Polizeihistorische Sammlung in der Schießgasse. Oder schon mal was vom Maler Hans Körnig gehört? Im Wallgäßchen informiert ein kleines Museum über den Dresdner Künstler.

Ab 19 Uhr wird in der SLUB außerdem Tacheles zur Bundestagswahl geredet. Mit dabei: die Dresdner Direktkandidaten Andreas Lämmel (CDU), Katja Kipping (Linke), Christoph Blödner (FDP), Christian Avenarius (SPD) und Thomas Löser (Grüne). Es lädt: Atticus. Kosten: 5 Euro. Mehr Infos zu den Dresdner Direktkandidaten findet Ihr auch in unserem Wahlspezial.

Sonntag, 17.9.

In der Motorenhalle in der Friedrichstadt sind noch bis 9. Oktober Arbeiten der diesjährigen Absolventen des Meisterschülerstudiums an der Hochschule für Bildende Künste Dresden zu sehen. MEISTER 17 nennen die Organisatoren das kurz und knackig. Öffnungszeiten am Sonntag: 14 bis 18 Uhr.

Text: Nadine Faust

Foto: Amac Garbe

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