Unsere Tipps der Woche

An der TU Dresden startet die Vorlesungszeit, zeitgleich steigen die Infektionszahlen in der Corona-Krise. Die Uni und andere Institutionen bieten deswegen einige Veranstaltungen online an, andere setzen auf Hygienekonzept, wieder andere Formate finden draußen statt. Egal, wofür Ihr Euch entscheidet, denkt an Abstand, Hygiene und Alltagsmaske!

Montag, 26.10.

Heute startet die Ringvorlesung „Bildkulturen des Digitalen – Praktiken, Ästhetiken, Genres“ der Professur für Bildwissenschaft im globalen Kontext des Fachbereichs Kunstgeschichte der TU Dresden mit dem Gastvortrag „Hassbilder“ und deren häufig unterschätzte Wirkung in den Sozialen Medien von Prof. Daniel Hornuff aus Kassel. Start der Onlinevorlesung via Zoom ist um 18.30 Uhr, Interessierte werden gebeten, sich vorab per Mail für die Vorlesung anzumelden. Der Vortrag ist zeitgleich der Auftakt der Vorlesungsreihe des SFB 1285 Invektivität, die schon morgen (27.10.) um 18.30 Uhr mit dem Referat „Jenseits der Beleidigung? Wut als Alarmsystem energetischer Integrität“ von Prof. Johannes F. Lehmann aus Bonn via Zoom fortgesetzt wird.

Ein „Kosmopolitischer Schlagerabend zum Mitmachen“ erwartet Euch heute ab 19 Uhr beim Montagscafé im Kleinen Haus des Staatsschauspiel Dresden. Das Moderatorenduo Ezé Wendtoin und Wanjuschka führen durch den Abend, der Eintritt ist frei! PS: Am Donnerstag (29.10.) ist das Montagscafé in der Groovestation zu Gast und hat ein Programm mit Film, Talk, Konzert und DJ-Set im Gepäck. Los geht es um 20 Uhr. Fairpreis: drei Euro. Solipreis: fünf Euro. UPDATE: Die Veranstaltung in der Groovestation wurde abgesagt.

Dienstag, 27.10.

Coronabedingt wurde die Einschreibung für die Sportkurse des Dresdner Hochschulsportzentrums noch einmal verschoben, doch heute soll es endlich so weit sein: Ab 17 Uhr beginnt der Run auf die begehrtesten Kurse, Uni-Externe müssen gespannt bis Donnerstag (29.10.) warten. Wem ein Präsenzkurs zu heikel ist, der sollte sich mal im Onlineangebot umschauen. Von Bauch-Beine-Po bis Zirkeltraining kommt Ihr auch hier ins Schwitzen.

Mittwoch, 28.10.

Letzter Tag des diesjährigen DAVE-Festivals. Und ganz coronakonform kann man den auch vor dem heimischen Laptop verbringen, denn in diesem Jahr haben die Veranstalter:innen DAVE TV aus der Taufe gehoben. Von 19 bis 23.59 Uhr wird gestreamt, was die Dresdner Clubkultur hergibt. Wer unbedingt vor Ort dabei sein will, kann noch zwischen dem Konzertformat Beyond the Club III und der Plattenauktion wählen.

Donnerstag, 29.10.

Auch die Kritischen Einführungstage (Kreta) gehen langsam zu Ende, halten bis morgen aber noch Veranstaltungen bereit. Heute um 15.30 Uhr könnt Ihr Euch beispielsweise dem feministischen Stadtrundgang durch Pieschen anschließen (Start am Zentralwerk) oder ab 17 Uhr auch das Recht auf Stadt bei einer politischen Fahrradtour durch Dresden erkunden (Treff: Rudolf-Leonhard-Str. 1/Ecke Bischofsplatz).

Freitag, 30.10.

Das 63. Internationale Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm, das Ihr wahrscheinlich besser als DOK Leipzig kennt, ist in vollem Gange und lockt noch bis Sonntag in die Leipziger Kinos. Aber stresst Euch nicht, denn im Coronajahr ist der Zugang auch online möglich und Filme können bis zu zwei Wochen nach der Kinopremiere gestreamt werden. So z. B. der Film „Children“ von Ada Ushpiz im Internationalen Wettbewerb, der zeigt, wie Kinder in der israelisch-palästinensischen Auseinandersetzung politisch missbraucht werden. Oder „Atomkraft Forever“ von Carsten Rau im Deutschen Wettbewerb, der die aktuelle Lage rund um dieses Thema skizziert. Einzelonlinetickets kosten fünf Euro. Gruppen werden gebeten, Solitickets für 20 Euro zu kaufen.

Samstag, 31.10.

Einen „Little Shop of Horrors“ des Eclectic Theatre Dresden könnt Ihr zu Halloween in der St. Pauli Ruine erleben. Das englische Pflanzen-Puppen-Musical startet um 19 Uhr, Studierende zahlen zehn Euro.

„Kunst.off Plattenbau. WBS70 fünfzig Jahre danach 1970–2020“ heißt die neue Ausstellung in der Galerie Raskolnikow, die Ihr bis 18. Dezember besuchen könnt. Doch der industrielle Wohnungsbau im Osten wird nicht nur künstlerisch betrachtet, sondern auch wissenschaftlich. Heute Abend um 19 Uhr beispielsweise referiert Prof. Stefan Paruch in der Galerie über die Rezeption des Plattenbaus in der Gegenwartskunst in Polen.

Sonntag, 1.11.

In die mittlerweile 24. Runde geht die Jüdische Woche Dresden. Jüdische Geschichte kennenlernen kann man heute um 14 Uhr auf dem Alten Jüdischen Friedhof. Karten für ermäßigte vier Euro gibt es im Büro der Jüdischen Woche Dresden oder beim HATiKVA e. V. Männliche Teilnehmer benötigen eine Kopfbedeckung für das Betreten des Friedhofs.

Text: Nadine Faust

Foto: Amac Garbe

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