Unsere Tipps der Woche

Und schon geht es wieder los, das neue Semester. Damit das nicht nur aus zuhören, mitschreiben und büffeln besteht, versorgen wir Euch mit unseren Wochentipps für Dresden.

Montag, 1.4.

Kein Aprilscherz ist die Lage der Schulen in Sachsen. Deswegen will der Atticus e. V. zusammen mit Teach First Deutschland Tacheles reden und hat deshalb Christian Piwarz, Sächsischer Staatsminister für Kultus, Noah Wehn, Landessvorsitzender des LandesSchülerRates, Cornelia Falken, Bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Die LINKE im Sächsischen Landtag, Gregor Brysch, Teach First Deutschland Fellow an 102. Grundschule „Johanna“, sowie Prof. Kai Maaz, Direktor der Abteilung „Struktur und Steuerung des Bildungswesens“ des Leibniz-Instituts für Bildungsforschung und -information, um 19 Uhr zum Gespräch im Deutschen Hygiene-Museum Dresden geladen. Der Eintritt ist kostenfrei, die Debatte wird in Gebärdensprache übersetzt.

Dienstag, 2.4.

Heute um 17 Uhr startet die Einschreibung für die Sportkurse am Universitätssportzentrum der TU Dresden. Das Angebot steht vorrangig Studierenden und Beschäftigten der TU, der Hochschule für Bildende Künste, der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber sowie der Palucca Hochschule für Tanz zur Verfügung, aber auch Angehörige anderer Hochschulen und Externe können sich – gegen einen Aufpreis – anmelden. Von Aerobic bis Zen steht einiges zur Auswahl. Wie wäre es zum Beispiel mit Poi aus Neuseeland, wo Bälle an Ketten oder Schnüren geschwungen werden? Infos zum Hochschulsport an der Hochschule für Technik und Wirtschaft findet Ihr online.

Mittwoch, 3.4.

„Desintegriert euch!“, das fordert der jüdische Autor Max Czollek in seinem gleichnamigen Buch. Lesung und Gespräch könnt Ihr heute Abend um 19.30 Uhr kostenfrei im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus in der Zentralbibliothek Dresden im Kulturpalast besuchen.

Donnerstag, 4.4.

Das 31. FILMFEST DRESDEN steht schon in den Startlöchern und scharrt mit den Hufen. Wem die Wartezeit bis zur Eröffnung am 9. April trotzdem zu lang gerät, der kann sich bei der heutigen Preview um 20 Uhr im Thalia Kino schon mal warmgucken. Traditionell wärmt sich hier auch das halbe Festivalteam vor. Einlass bekommt Ihr nach der Zahlung von sechs Euro.

Etwas politischer geht es zeitgleich in der Schauburg bei „Rechtsruck – Eine Filmreihe“ zu. Es werden zwei Dokumentarfilme vom Medienprojekt Wuppertal gezeigt, anschließend diskutieren Karla Stindt (Medienprojekt Wuppertal), Michael Nattke (Kulturbüro Sachsen e. V.), Marlen Schröder (Bezirksjugendsekretärin), Claus Dethleff (Laubegast ist bunt e. V.) und Franziska Fehst (Augen auf e. V., Moderation). Der Eintritt ist frei.

Lockerer dürfte es ab 21 Uhr im Club Mensa zugehen, denn der erste Vorentscheid zum Uni Air steht an. Die vier Dresdner Bands ALL STARS DOWN, SEVENTH FLOOR, THE VALLEY und TRIIUMPH stellen sich dem Publikumsvoting. Bis 22 Uhr ist der Eintritt frei, danach sind für Studierende zwei und alle anderen vier Euro fällig.

Freitag, 5.4.

Schon Anfang März starteten die zahlreichen Ausstellungen zu „Portraits
– Hellerau Photography Award 2019“
. Nun ist in der Blauen Fabrik am Neustädter Bahnhof auch der Satellit „look at me“ von Matthias Schneege zu sehen. Vernissage heute um 19 Uhr.

Samstag, 6.4.

Dresdens Mietenwahnsinn stoppen heißt eine Initiative, die heute von 14 bis 16 Uhr gegen ebenjenen Mietenwahnsinn auf dem Postplatz demonstrieren will.

In den Technischen Sammlungen Dresden ist soeben eine Ausstellung zu 50 Jahren Robotron gestartet und begleitend zeigt das Ernemann-VII-B-Museumskino ein Filmprogramm. Heute um 20 Uhr läuft der erste Science-Fiction-Film der DEFA. „Der schweigende Stern“ entstand 1964 nach der Buchvorlage von Stanislaw Lem. Kostenpunkt: ermäßigt fünf, regulär sechs Euro.

Sonntag, 7.4.

Noch bis 5. Mai sind in der Städtischen Galerie Dresden Werke der beiden HfBK-Meisterschüler*innen und Hegenbarth-Stipendiat*innen 2017, Grit Aulitzky und Jan Kunze, zu sehen. Grit Aulitzkys Objekte hinterfragen Geschlechterbeziehungen und befassen sich mit Themen wie Unterdrückung, Benutzung, Entwertung, Scham. Jan Kunze bezieht sich oft auf sozialpolitische Ereignisse. Zu sehen heute von 10 bis 18 Uhr für einen Obolus von ermäßigten vier Euro – die Sonderschau von Annedore Dietze sowie die Dauerausstellung des Hauses inklusive.

Text: Nadine Faust

Foto: Amac Garbe

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