Unsere Onlinetipps der Woche

Die Tage werden dunkler, die Luft kälter und uns stehen neue pandemische Einschränkungen bevor. Wir haben dennoch einige Ideen, wie Ihr Euch die kommende Winterwoche trotz der Umstände versüßen könnt. Ob Ihr Euch dafür dick einpackt und mit einem warmen Getränk ausgerüstet die Natur rund um Dresden erkundet oder Euch in Eure Decke kuschelt und eine der Onlineveranstaltungen genießt, bleibt dabei Euch überlassen.

Montag, 29.11.

Die Abgabefrist für die Bewerbung eines Praktikums naht? Kein Problem, denn der Career Service der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden bietet von 16 bis 18 Uhr eine virtuelle Schreibwerkstatt für Bewerbungsunterlagen an. Die Referentin Tanja Sonntag wird Euch im Rahmen des Workshops bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen nach dem heutigen Standard unterstützen. Voraussetzung für die Teilnahme ist das vorherige Auseinandersetzen mit den Anforderungen einer Bewerbungsmappe. Infomaterial und Videos dazu findet Ihr online. Notwendig für den Workshop sind bisherige Bewerbungsunterlagen sowie der Zugriff auf alle notwendigen Anlagen (Zeugnisse, Referenzen etc.).

Dienstag, 30.11.

Die Selbstenttarnung des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) jährt sich bereits zum zehnten Mal. Die Mitglieder des Kerntrios lernten sich unter anderem in einem Jugendclub kennen. Das Kulturbüro Sachsen und die Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen halten aus diesem Grund von 18 bis 20 Uhr den virtuellen Vortrag „Keine Schlussstriche – Jugendarbeit nach dem NSU“. Dort wird die Frage behandelt, welchen Beitrag die Jugendarbeit zur Entstehung, Stärkung und gesellschaftlichen Akzeptanz der Neonaziszene leistet und welche Konsequenzen daraus in den vergangenen Jahren gezogen wurden. Da die Teilnehmer*innenanzahl begrenzt ist, müsstet Ihr Euch bis zum 28. November per Mail an lisa.bendiek@kulturbuero-sachsen.de mit Angabe von Vor- und Nachname sowie Institution/Organisation anmelden.

Mittwoch, 1.12.

Ihr habt es noch nicht geschafft, Euch impfen zu lassen oder seid bisher noch unentschlossen gewesen? Dann habt Ihr jetzt die Chance, im Hörsaalzentrum auf dem Campus der TU Dresden ohne Termin eine Impfung zu erhalten. Das Angebot wird in Kooperation mit der Stadt Dresden und der Johanniter-Unfall-Hilfe/dem DRK bereitgestellt und richtet sich an alle Unimitglieder, aber auch an externe Interessierte. Es sind Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen möglich. Für letztere benötigt Ihr allerdings einen Termin. Zur Impfung solltet Ihr Eure Krankenkassenkarte oder (wenn keine vorhanden) den Pass/Personalausweis, einen Impfausweis und bei der Impfung mit den mRNA-Impfstoffen von Moderna und BioNTech die ausgefüllten Aufklärungs- sowie Anamnesebögen mitbringen. Diese findet Ihr mit weiteren Informationen zu den Impfungen auf der Website der TU Dresden.

Donnerstag, 2.12.

Von 16.40 bis 18.10 Uhr hält Dr. Doris Allhutter heute einen virtuellen Vortrag zum Thema „Wie kommt Geschlecht in die Technik?“. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Vorlesungsreihe „Gender Lectures“ der TU Dresden statt, die von der GenderConceptGroup und dem Bereich Ingenieurwissenschaften veranstaltet wird. Hierbei werden Themenbereiche der Geistes- und Sozialwissenschaften mit technischer Innovation verbunden. Ihr könnt Euch entweder per E-Mail an GenderConceptGroup@mailbox.tu-dresden.de oder auf Opal für die Veranstaltung anmelden.

Freitag, 3.12.

An manchen Tagen will man sich einfach nur in eine Decke einkuscheln und eine gute Serie schauen. Doch statt auf Netflix lange Zeit mit Suchen zu verbringen, könnt Ihr einfach unserem Serientipp folgen. Die Serie „Bad Banks“ ist ein Thriller-Drama. Die Protagonistin ist die junge Investmentbankerin Jana, die bei ihrem neuen Job in einer internationalen Großbank in Luxemburg eine steile Karriere erlebt. Doch mit ihrem Erfolg gehen hoher Druck und eine große Verantwortung einher und schon bald ist sie in einem Strudel undurchsichtiger Machenschaften des Finanzgeschäfts. Die Serie besteht aktuell aus zwei Staffeln mit jeweils sechs Episoden, die jeweils ca. 50 Minuten lang sind.

Falls Ihr lieber eine andere Serie genießen möchtet, können wir Euch „Schuld“ nach dem gleichnamigen Buch von Ferdinand von Schirach ans Herz legen. Die Serie handelt von dem Strafverteidiger Friedrich Kronberg, der Straftäter in besonderen und kontroversen Kriminalfällen vertritt. Im Zentrum steht die Frage danach, wie man die Schuld eines Menschen wiegt und wo die Trennschärfe zwischen Recht und Unrecht liegen kann. Die Serie umfasst drei Staffeln mit insgesamt 14 Episoden mit jeweils einer Länge von 45 Minuten.

Samstag, 4.12.

Auch wenn der Weihnachtsmarkt wegen den steigenden Inzidenzen leider abgesagt wurde, könnt Ihr Euch dennoch ein oder zwei Freund*innen und ein Heißgetränk Eurer Wahl schnappen und ein Viertel in Dresden erkunden, das Ihr noch nicht kennt. Dabei könnte man zum Beispiel vom Konzertplatz Weißer Hirsch zum Blauen Wunder laufen. Dabei hat man einen schönen Blick auf die Elbe. Wenn Ihr lieber in Stadtnähe bleiben wollt, könnt Ihr die Neustadt bei einer Graffiti-Jagd aus einem anderen Blickwinkel kennenlernen.

Sonntag, 5.12.

Bei immer größeren Einschränkungen und kürzeren Tagen können die Adventssonntage mitunter recht einsam werden. Aus diesem Grund bietet der queerfeministische Verein e*vibes für FLINTAs* (Frauen, Lesben, Inter-, Nicht-binäre-, Trans- und Agender-Personen) Spaziergänge gegen den „Sonntagsblues“ an.
Die gemeinsamen Touren bieten die Möglichkeit, sich auszutauschen und neue Gesichter kennenzulernen. Der dieswöchige Spaziergang startet um 14 Uhr am Hammerweg und führt durch die Hellerwiesen. Wichtig: Bringt bitte eine Maske mit und bleibt zu Hause, falls Ihr Erkältungssymptome habt!

Wenn Ihr den Sonntag lieber Zuhause verbringen wollt, haben wir noch eine Podcastempfehlung für Euch. Im Philosophiemagazin „Sein und Streit“ des Deutschlandfunk Kultur werden jede Woche neue spannende Themen behandelt. Dabei geht es vom Alltäglichen zum Akademischen und über Sinn zum Unsinn. Mit einer Vielfalt an verschiedenen Gästen und Themenfelder ist mit Sicherheit für jede*n etwas dabei. Die neuste Folge „Unglaubliche Verengung auf Vorwürfe“ handelt von der heutigen Debattenkultur und der damit einhergehenden Politisierung des Denkens. Zu Gast sind die Philosophin und Publizistin Andrea Roedig und der Kulturwissenschaftler Philip Felsch.

Text: Naomi Asal

Foto: Amac Garbe

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