Campuskolumne

Wer hatte diesen Gedanken noch nicht? Ein eigener Blog. So viel Wissen hat sich bereits im Kopf angestaut. So viele Ratschläge. So viele Ideen. Und das, was man selbst zu sagen hat, das hat in dieser Form auch noch niemand anderes gesagt.

Und wie schwer kann das denn schon sein? Jeder hat doch einen Blog. Sowas ist bestimmt schnell aufgesetzt und schon bald steht man in reger Diskussion mit all seinen treuen Fans. Jede Woche ein paar Texte schreiben und ein paar Bilder schießen.

WordPress, Ghost oder Serendipity? Was soll das sein? Wie, ich muss ein Impressum erstellen? Woher bekomme ich eine eigene URL und wo soll mein Blog betrieben werden? Ein eigenes Design wäre nicht schlecht. Jetzt noch ein Foto für den ersten Eintrag. Warum kommentiert niemand, was ich geschrieben habe? Vielleicht erst mal Reichweite über soziale Netzwerke aufbauen. Was soll das heißen, meine Hausarbeit hätte vor einem Monat abgegeben werden sollen? Es ist schon Ende Juli?

Auch wenn die Fülle an Blogs den Anschein erwecken, dass es leicht ist, einen eigenen erfolgreich zu betreiben, steckt doch eine Menge Arbeit dahinter. Und nach den obigen Fragen hat man sich noch nicht einmal darüber Gedanken gemacht, ob die eigenen Texte gut sind. Man kann natürlich als Naturtalent auf die Welt kommen oder hatte schon sein Leben lang Spaß am Texte schreiben und hat dies auch schon in der einen oder anderen Form getan, aber das ist natürlich nicht bei jedem der Fall. Und nicht jeder kennt sich mit Fotografie, Design und IT gut genug aus, um einen eigenen Blog zu betreiben. Es gibt durchaus Plattformen, die einen unterstützen, doch man gibt dabei eigene Gestaltungsmöglichkeiten aus der Hand. Es kommt noch dazu, dass man schon eine ziemlich originelle Idee haben muss, um im derzeitigen Angebot hervorzustechen. Neben dem allgemeinen Know-how kommt noch dazu, dass viel Zeit in ein solches Projekt fließt. Bevor das Ganze einschläft und man sich ärgert, hätte man es doch gerne erst mal ausprobiert.

Ähnliche Gedanken wie die oben haben auch mich beschäftigt. Vor allem hatte ich Interesse an journalistischer Tätigkeit, um in diesen Bereich einmal reinzuschauen. Erfahrung hatte ich keine. Campusrauschen war für mich daher die perfekte Gelegenheit, diese Erfahrungen zu sammeln. Die überzeugenden Gründe waren die gebotenen Möglichkeiten und der nette Empfang.

Um genau zu sein ersparen einem das Team und unsere Chefredakteurin die meisten der oben genannten Sorgen. Es besteht bereits ein funktionierender Blog mit Impressum, URL und einer Leserschaft. Fotos werden geschossen und als Campusblog hat man ein Thema, welches Menschen interessiert. Gleichzeitig hat man die Freiheit, über fast alle Themen seiner Wahl zu schreiben. Alles, was Studenten interessieren könnte, sei es Kultur, Politik oder Technik, kann und soll in Artikeln festgehalten werden. Außerdem hilft das Team bei ersten Schritten im journalistischen Umfeld und wenn man absolut keine Zeit hat, sind noch andere da, die den Blog am Leben halten. Campusrauschen freut sich über jeden Interessierten und bietet eine schöne Möglichkeit, sich seinen Traum vom Texte schreiben zu erfüllen.

Wollt Ihr mitmachen, weil oben Gesagtes auch auf Euch zutrifft? Schickt eine Mail an redaktion@campusrauschen.de!

Text: Marius Walther

Foto: Amac Garbe

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