Unsere Tipps der Woche

Die neue Woche beginnt mit einem Streik. Und es ist immer noch Winter. Doch wir lassen uns die gute Laune nicht verderben und haben für Euch genügend Möglichkeiten gesammelt, um drinnen aktiv zu werden. Ob Lesung oder Party, Kleinkunst oder Konzert: Auch in dieser Woche wird’s bunt und unterhaltsam.

Montag, 2.2.

Der Gerede e. V. organisiert heute wieder den „Queeren Handarbeitstreff“. Ab 16.30 Uhr könnt Ihr mit anderen stricken, häkeln oder nähen. Nehmt Euer Projekt mit und quatscht mit Gleichgesinnten! Der Ort wird nach Anfrage per Mail an handarbeit@gerede-dresden.de bekannt gegeben.

Dienstag, 3.2.

Im Frauentreff sowieso (Angelikastraße 1) findet um 19 Uhr die „Offene Kulturbühne für Frauen/FLINTA“ statt. Geboten wird Kleinkunst in verschiedenen Formen und oft von Künstler:innen, die für die anderen Open Stages in Dresden verborgen bleiben. Im Publikum sind natürlich alle Gender gern gesehen.

Mittwoch, 4.2.

Freund:innen des geschriebenen Wortes finden sich um 18 Uhr in der Bibliothek Johannstadt (Fetscherstraße 67) ein. Gemeinsam mit anderen könnt Ihr Euch beim „Lesekreis für Erwachsene“ über Bücher austauschen, neue Meisterwerke finden oder Problemstellen diskutieren.

Der FSR Psychologie stellt bei „Zitronenpresse“ richtige Fragen an wichtige Menschen. Ab 18.30 Uhr werden Dr. Ann-Kathrin Stock und Prof. Dr. Alexander Strobel mit Fragen beworfen und entscheiden sich zwischen einer Antwort und Zitronensaft. Blickt tief in die Seele Eurer Professor:innen und genießt ein Glas Zitronenlimonade! Die Rundet findet statt in Raum 028 des Andreas-Schubert-Bau (Zellescher Weg 19).

Das Zentrum für Baukultur (Schlossstraße 2) beleuchtet eine weitere Facette und lädt in diesem Jahr Vereine, Personen und Organisationen ein, die sich mit dem Erhalt und der Integration von Gebäuden in die Zukunft beschäftigen. Bei „Baukultur vor meinem Fenster“ sprechen ab 18.30 Uhr Pro Pieschen e. V., Thomas Kantschew, der mit „Das neue Dresden“ eine umfangreiche Website zu Dresdner Gebäuden betreibt, und Mobilität für Menschen. Landesverband Elbe-Saale e. V., der sich u. a. mit der Verkehrswende beschäftigt, über dieses Thema.

Im Atelier des Neustadt Art Kollektivs (Rudolf-Leonhardt-Straße 19) hört Ihr ab 20 Uhr die Singer-Songwriterin Nora Beisel, die derzeit in Leipzig lebt. Die Musikerin erzählt kleine Geschichten in großen Songs und ist heute gegen Spende zu erleben.

Im Ostpol (Königsbrücker Straße 47) lädt der „Freundeskreis freies Musizieren“ zur Jamsession ein. Ab 21 Uhr könnt Ihr neue Melodien kreieren und Mitspielende finden. Amps, Piano und Schlagzeug sind vorhanden, der Spaß kommt von allein.

Donnerstag, 5.2.

Beim „SLUB Coffee Talk: Survival Tipps zum Zitieren“ im Foyer der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek (Zellescher Weg 18) lernt Ihr um 13.30 Uhr den Unterschied zwischen Zitat und Plagiat und wie man mit KI-generierten Texten umgeht.

In Dresden gibt es einen „Gebärdensprachenstammtisch“, der sich 14-tägig an wechselnden Orten trifft, heute um 18 Uhr im Bautzner Tor (Hoyerswerdaer Straße 37). Das Projekt richtet sich an taube, schwerhörige und hörende Menschen, die sich in Deutscher Gebärdensprache austauschen wollen. Um Anmeldung bis 4. Februar (22 Uhr) wird gebeten.

Freitag, 6.2.

Im Gutzkowclub (Gutzkowstraße 29-32) gibt es ab 20.30 Uhr ein Doppelkonzert: Die Kotpiloten und Basisnote Bibergeil bestechen mit schrammeligen Songs, lustigen Inhalten und einem Sächsisch, das nur August der Starke schöner sprechen könnte.

Im Studierendenclub Bärenzwinger wird ab 22 Uhr zu Techno getanzt. Bei „Mechanical Impact“ schwingen die Noten und wummert der Boden, aber das Gemäuer hält dem Stand. Der Eintritt beträgt acht Euro normal, sieben Euro ermäßigt.

Samstag, 7.2.

An der Hochschule für Musik Dresden Carl Maria von Weber (Wettiner Platz 13) findet das „BrassSpectrum“-Festival statt. Geboten werden neben Konzerten auch Workshops zu den einzelnen Instrumenten und zur Gesundheit von Musiker:innen und Instrumenten. Das Eröffnungskonzert findet um 10.30 Uhr statt, der Abschluss um 19 Uhr.

Das Café Story (Wormser Straße 30) bietet heute Kleinkünstler:innen eine Bühne. Ab 20 Uhr können in dem englisch-deutschen Café Songs, Gedichte und andere Kunstformen präsentiert werden. Mikro und Lautsprecher sind vorhanden, Getränke und Snacks werden angeboten.

In der Groovestation (Katharinenstraße 11-13) wird ab 22 Uhr wieder fleißig getanzt. Bei „Indie Disco – w/Max Ferdinand & DEAD DISCO“ gibt es gute Musik von guten Bands wie The XX, Bilderbuch und Feist. Wärmt die Füße auf und gebt alles! Der Eintritt kostet bis 23 Uhr 5,50 Euro, danach sieben Euro.

Etwas härter wird’s im Club Paula (Meschwitzstraße 16). Ab 22 Uhr regieren bei „Women of Techno“ die Frauen. An den Plattentellern stehen Fuxia, Anja Schneider und Techmilla. Schmeißt Euch in die Klamotten und feiert, bis die Sonne aufgeht! Karten kosten im Vorverkauf zwischen 11,50 und 13 Euro.

Sonntag, 8.2.

Im Blue Note (Görlitzer Straße 2b) ist ab 20 Uhr die Band Lyn & The Fingers zu Gast. Die sieben Musiker:innen spielen Jazz, der dank Querflöte an Weltmusik der 70er Jahre erinnert. Wer wissen will, was das Genre zu bieten hat, sollte vorbeigehen. Der Eintritt ist frei, um Spende wird gebeten.

Text: Vivian Herzog

Foto: Amac Garbe

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