Unsere Tipps der Woche

Der März neigt sich dem Ende. Am Sonntag werden die Uhren um eine Stunde vorgestellt, doch bis dahin ist noch viel Zeit, die ihr mit unseren Tipps verbringen könnt.

Montag, 23.3.

In der Staatsoperette (Kraftwerk Mitte 1) hört Ihr ab 19 Uhr das „Green-Box-Kammerkonzert“ zum Thema „Grüne Stadtzentren“. Exemplarisch dafür steht der Postplatz, von dessen Zukunft Ihr hört. Ergänzt wir das durch ein Klarinetten-Quintett, das Brahms spielt.

Dienstag, 24.3.

Der Dresdner Autor Heinz Kulb liest um 17 Uhr in der Weinhandlung Gräfes Wein & Fein in Radebeul (Hauptstraße 19) „Weibsbilder und Mannsbilder“. In seinen Erzählungen vermischt er historische Begebenheiten mit Fiktion und gibt so einen unterhaltsamen Einblick in die Stadtgeschichte.

Nur an wenigen Schulen Dresdens kann man Italienisch als Fremdsprache lernen. Hanna Zeidler unterrichtet seit Jahren am Vithum-Gymnasium und berichtet ab 17.30 Uhr von ihren Erfahrungen. Die Veranstaltung wird organisiert vom Zentrum für Italienstudien und findet online statt.

Mittwoch, 25.3.

Im Deutschen Hygiene-Museum (Lingnerplatz 1) diskutiert Ihr ab 19 Uhr zur Frage „Macht Arbeit psychisch krank?“. Auf dem Podium sitzen Dr. Magdalena Wekenborg, Psychobiologin aus Dresden, Prof. Dr. Thomas Rigotti, Arbeits- und Organisationspsychologe aus Mainz, und Mareice Kaiser, eine Journalistin, die sich u. a. mit Inklusion beschäftigt. Der Eintritt kostet normal fünf Euro, ermäßigt drei.

Im Rahmen des „Tolkien-Lesetages“ betrachtet Ihr in der Zentralbibliothek (Schlossstraße 2) um 19.30 Uhr die Frauenfiguren im Werk des Autors. Dazu gibt es Live-Musik und gute Gespräche.

In der Groovestation (Katharinenstraße 11-13) hört Ihr um 19.30 Uhr die „Geschichten übern Gartenzaun“. Beim Poetry Slam treten fünf Künstler:innen gegeneinander an, danach wird gekürt, wer gewonnen hat. Moderiert wird die Veranstaltung von Kaddi Cutz.

Im Blue Note (Görlitzer Straße 2b) hört Ihr ab 20 Uhr die Band „Än’s Jazz Vogue“. Geboten wird Musik, die sich an Klassikern der 40er bis 60er orientiert und das gewisse Etwas hat. Am Mikro steht Än Tiede, am Piano Sebastian Wappler, am Bass Enna Lesch und an den Drums Paul Veit.

Donnerstag, 26.3.

Im Zentralwerk (Riesaer Straße 32) findet heute die „farbwerkDisco – Rosarot!“ statt. Ab 17 Uhr tanzt Ihr im Henry-Brenner-Saal zu guter Musik. Das Besondere ist, dass die Veranstaltung inklusiv und barrierefrei ist. Der Eintritt beträgt drei Euro.

Freitag, 27.3.

Im Hole of Fame (Königsbrücker Straße 39) hört Ihr ab 18 Uhr die Band „static organism“. Den Kern bilden Ruben Mattia Santorsa an der E-Gitarre und Rebecca Lawrence am Kontrabass. Das Thema sind binäre Gegensätze wie akustische und elektronische Klänge und ihre Manipulation.

In der Buchhandlung LeseLust (Hauptstraße 11) liest um 19 Uhr die Dresdner Autorin und Journalistin Nicole Czerwinka aus ihrem Debüt „Das Geheimnis am Fjord“. Der Roman spielt in Norwegen und verknüpft eine Familien- und Liebesgeschichte. Karten kosten normal acht Euro, ermäßigt fünf Euro. Um Anmeldung wird gebeten per Mail an info@leselust-dresden.de.

In der Chemiefabrik (Petrikirchstraße 5) findet um 21 Uhr die „Slawische Nacht“ statt. Zu hören gibt es Speedfolk der deutschen „Die Ukrainiens“ und der britischen „The Ukrainians“. Für Freund:innen flotter Musik und nicht nur slawischer Sprachen. Schwingt das Tanzbein bis zum Morgengrauen und vergesst nicht: Es war nur dann ein guter Abend, wenn das T-Shirt komplett durchgeschwitzt ist. Karten kosten im Vorverkauf 17,50 Euro zzgl. Gebühren, an der Abendkasse 20 Euro.

Der StuRa der Hochschule für Technik und Wirtschaft lädt um 22 Uhr zur Semestereröffnungsparty in den Club Gisela (Löbtauer Straße 80). Ihr tanzt auf drei Floors zu sechs DJs, genießt Getränke-Specials und eine gute Stimmung. Karten kosten an der Abendkasse sechs Euro.

Samstag, 28.3.

Auf dem Konkordienplatz in Gorbitz gibt es um 15 Uhr „Lyrik unter freiem Himmel“. Zu hören sind Alexandra Grüttner Wilke, Ulrich Fentzloff und Christine Ruby mit aktueller Poesie.

Sonntag, 29.3.

Im Programmkino Ost (Schandauer Straße 73) seht Ihr um 11.30 Uhr den Film „Letztes Jahr in Marienbad“. Das Werk aus dem Jahre 1961 ist ein Klassiker der Nouvelle Vague und befasst sich mit dem Sein oder Nicht-Sein von Realitäten. Ausgangspunkt ist die Liebesgeschichte um einen Mann und eine Frau und die Frage, ob sie sich vor einem Jahr verabredet haben. Karten kosten normal 10,50 Euro, ermäßigt 9,50 Euro, für Unter-30-Jährige 7,50 Euro.

Bei der monatlichen Offenen Bühne Dresden (Prießnitzstraße 18) gibt es auch heute wieder Kleinkunst. Ab 20 Jahr genießt Ihr Text und Musik, dazu gibt’s eine spritzige Moderation und Getränke gegen Geld.

Text: Vivian Herzog

Foto: Amac Garbe

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