Unsere Tipps der Woche

In der letzten Februarwoche gibt es nicht nur kleine Temperaturen, sondern auch große Möglichkeiten, neue Leute und neue Kunstformen kennenzulernen. Stürzt Euch ins Getümmel und erlebt, was Dresden kann!

Montag, 16.2.

Im Kulturhafen (Leisniger Straße 53) findet um 19.30 Uhr wieder die „Sepija – Jazzsession in Pieschen“ statt. Unter Leitung von René Bornstein könnt Ihr Instrumente mitbringen und gemeinsam etwas erschaffen. Der Eintritt ist frei, Spenden sind aber willkommen.

Dienstag, 17.2.

Im Festspielhaus Hellerau (Karl-Liebknecht-Straße 56) treffen heute zwei Größen der Dresdner Pop- und Poesie-Szene aufeinander: Max Rademann, Autor der Lesebühne Sax Royal, Teil der Elektroband The Equipment und Vertreter erzgebirgischer Mundart. Und die Rapperin La Rey, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, positive Vibes, Feminismus und Selbstwert in metaphernreichen Wortkaskaden unter die Leute zu bringen, und die u. a. regelmäßig mit der Banda Comunale auftritt. Beim „Dienstagssalon“ gibt es ab 20 Uhr Musik und gute Gespräche zwischen den beiden. Karten 16 Euro normal, elf Euro ermäßigt.

Mittwoch, 18.2.

In der Rösslstube (Friedrichstraße 37) guckt Ihr ab 19 Uhr Kunst. Bei „Hast‘n da? Zeig mal her!“ bringt Ihr Bilder und Skulpturen mit, andere betrachten sie und Ihr könnt Euch unterhalten. Ein guter Ort, um in die Dresdner Indiekunst reinzuschnuppern!

Im Hebeda‘s (Rothenburger Straße 30) hört Ihr um 20.30 Uhr gute Komiker:innen. Bei der „Open Mic Tyson“ erlebt Ihr Nachwuchscomedians, die sich ausprobieren. Verschiedene Facetten der Kunstform sind gern gesehen, das Publikum darf dasitzen und mitlachen. Der Eintritt ist frei.

Donnerstag, 19.2.

Wer die sorbische Kultur mal auf eine andere Weise erleben will, begibt sich um 19 Uhr ins Erich-Kästner-Museum (Antonstraße 1). Bei Die Sorbische Bibliothek – „Der Fiedler unterm Dach“ hört Ihr Texte sorbischer Schriftsteller:innen, die zwischen 1945 und 1990 entstanden sind. Moderiert wird die Veranstaltung von Maria Matschie. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten.

Im Studierendenclub Aquarium (St.-Petersburger-Straße 21) feiert Ihr bei „Riffparty Vol. 19“ um 20 Uhr die Bands Jagster und Seventh Floor. Geboten wird Rock mit griffigen Texten und guten Hooks. Der Eintritt ist frei.

Freitag, 20.2.

In der Messe Dresden (Messering 6) startet heute die jährliche „Dresden kreativ“, die „Kuchenmesse“ inklusive Tortenwettbewerb und „Dresden Genuss“. Erlebt verschiedenste Kunstformen, u. a. Seifen, Backofenknete und Kleidung! Außerdem gibt es diverse Workshops, teilweise mit Anmeldung. Die Messe ist heute und am Samstag von 10 bis 18 Uhr geöffnet, am Sonntag bis 17 Uhr. Karten kosten normal zwölf Euro, ermäßigt neun Euro.

Im Labortheater der Hochschule für Bildende Künste (Güntzstraße 34) seht Ihr den Theaterabend „Fleißarbeit“ von Studierenden des Theaterdesigns, der Bildenden Kunst und Bühne/Kostüm. Themen der heutigen Performance sind Zeit- und Leistungsdruck und der Wunsch, allem gerecht zu werden. Los geht es um 19.30 Uhr, Karten gibt es per Mail an maindreampop@gmx.de.

Im Staatsschauspiel Dresden (Theaterstraße 1) seht Ihr um 19.30 Uhr einen Klassiker deutscher Literatur: „Mephisto“ nach Klaus Mann. Der Roman handelt von dem Schauspieler und Theaterintendanten Hendrik Höfgen, der sich auf dem Weg nach oben auch bei einem totalitären System anbiedert. Der ständige Kampf um Kunst, Erfolg und Selbstwert treibt den Künstler an den Rand der Moral und der Erschöpfung. Nadja Stübinger spielt die Titelrolle unter Regie von Nicolai Sykosch, weitere Darsteller:innen sind u. a. Oliver Simon, Marin Bülle und Henriette Hölzel. Karten kosten zwischen 20 und 37 Euro normal, Studierende zahlen die Hälfte.

Im Blue Note (Görlitzer Straße 2b) ist um 20 Uhr das „Susi Lotter Quintett“ zu Gast. Die Gitarristin Susi Lotter hat sich Pablo Struff ans Klavier, Rei Kondakciu an die Gitarre, Katharina Pfeifer ans Saxophon und Jakob Marsmann ans Schlagzeug geholt. Gemeinsam spielen sie funkigen Jazz, bei dem auch elektronische Einflüsse hörbar sind. Erlebt einen flotten Abend, bei dem die Noten von den Wänden springen! Karten kosten im Vorverkauf zehn Euro, an der Abendkasse 15 Euro.

Samstag, 21.2.

Freund:innen düsterer Musik begeben sich um 21 Uhr in den Studierendenclub Bärenzwinger (Brühlscher Garten 1). DJ Bastard und Walter Faber spielen Goth, Dark Wave und Synthiepop, bis die Sandsteinwände wackeln. Der Eintritt beträgt bis 22 Uhr fünf Euro, danach sieben Euro.

Im Club Gisela (Löbtauer Straße 80) feiert der StuRa der Hochschule für Wirtschaft und Technik um 22 Uhr die Semesterabschlussparty. Geboten werden verschiedene Floors und Getränke zu günstigen Preisen. Karten kosten online fünf Euro, an der Abendkasse sechs Euro.

In der Groovestation (Katharinenstraße 11-13) schwebt Ihr ab 22.30 Uhr in Nostalgie. Bei „Teenage Dream“ tanzt Ihr zur besten Musik der 2010er, z. B. Bruno Mars, Katy Perry und Lady Gaga. Der Eintritt kostet bis 23 Uhr 6,50 Euro, danach acht Euro.

Sonntag, 22.2.

Wer auf gemeinschaftliche Bewegung steht, geht um 14.30 Uhr ins Zentralwerk (Heidestraße 2). Bei „Tanztee“ gibt es zuerst eine halbstündige Einführung, danach darf geschwoft werden, bis das Parkett glänzt. Genießt die Energie und das Flair, in gemütlicher Atmosphäre den Frust wegzutanzen! Der Eintritt ist frei, um Spende wird gebeten.

Text: Vivian Herzog

Foto: Amac Garbe

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